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FAQ

Häufig gestellte Fragen

Feedback ist uns sehr wichtig, um unser Angebot ständig zu verbessern. Wir haben daher Patientinnen und Patienten vor und nach dem Eingriff befragt. Die 10 häufigsten Fragen und Antworten zur Radiofrequenzablation selbst, aber auch zu Vor- und Nachbehandlung und Allgemeines haben wir hier zusammengefasst.

1.    Ist die RFA mit Schmerzen verbunden?
Die RFA wird von den meisten Patienten als wenig bis kaum schmerzhaft empfunden. Dies deshalb, weil sowohl Unterhautfettgewebe als auch die Schilddrüsenkapsel betäubt werden. Beschwerden der Halswirbelsäule können durch die Überstreckung des Halses während des Eingriffs bedingt sein. Wir versuchen diese durch spezielle Lagerungshilfen zu minimieren.

2.    Wie lange muss ich körperliche Arbeit und Sport meiden nach dem Eingriff meiden?
Beim Durchdringen der Nadel durch die Halsmuskulatur kann es zu kleineren Blutergüssen und einer Schwellung kommen. Wir versuchen dies durch die Gabe entzündungshemmender Medikamente zu verhindern. Es wurden „muskelkaterähnliche“ Beschwerden berichtet. Wir empfehlen, zumindest 2 Tage nach dem Eingriff auf Sport und schwere körperliche Arbeit zu verzichten. Ein längerer Krankenstand ist nicht erforderlich. Normale „Bürotätigkeit“ ist prinzipiell bereits am nächsten Tag möglich.

3.    Welche Komplikationen können bei der RFA auftreten?
Komplikationen sind zum Glück äußerst selten und nicht vergleichbar mit denen bei chirurgischen Eingriffen. „Gefährliche“ Areale in der Nähe von Gefäßen oder Nerven werden schonend behandelt oder ausgespart. Kleinere Blutergüsse sowie eine leichte Schwellung der Halsregion sind möglich und durch Kühlung mit einer Eiskrawatte gut behandelbar. In äußerst seltenen Fällen kann es durch die örtliche Betäubung zu einer kurzzeitigen Irritation des Vagusnervs kommen. Dies fühlt sich dann in etwas so an wie nach einer Spritze beim Zahnarzt.

4.    Muss ich nach der RFA ein Schilddrüsenhormon einnehmen?
Mit der RFA wird ausschließlich der oder die Knoten behandelt, während das umliegende gesunde Gewebe geschont wird. Damit bleibt in den meisten Fällen ausreichend Restfunktion des gesunden Gewebes übrig, um die Stoffwechsellage aufrecht zu erhalten und es ist keine Hormonersatztherapie notwendig. Bei bereits geschädigtem Schilddrüsengewebe (wie dies etwa bei der Hashimoto-Thyreoiditis der Fall ist), kann eine Hormongabe notwendig werden.

5.    Welche Untersuchungen sind vor der RFA notwendig?
Wenn sie bereits Voruntersuchungen bei Kollegen durchgeführt haben, nehmen sie die Ergebnisse zum Erstgespräch mit und Dr. Lehner wird die Indikation des Eingriffs prüfen. Sollten sie zum ersten Mal in einer Schilddrüsenpraxis sein, werden von Dr. Lehner nach einem ausführlichen Gespräch eine genaue Ultraschalluntersuchung, eine Szintigrafie, eine Blutuntersuchung sowie eine zweimalige Feinnadelpunktion des zu behandelnden Knotens durchgeführt. Nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse wird entschieden, ob der Eingriff möglich ist und im andern Fall alternative Therapieoptionen besprochen.

6.    Welche Knoten kann man mit RFA behandeln?
Aufgrund der derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Studienergebnisse führt Dr. Lehner die RFA grundsätzlich bei potentiell gutartigen Knoten durch. Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Pathologen ist hier enorm wichtig. Die meisten Patienten berichten über Schluckstörungen oder Globusgefühl. Sogenannte „heiße“ Knoten, also Adenome, die unabhängig von der körpereigenen Regulation zu viel an Schilddrüsenhormonen produzieren können mit Hilfe der RFA funktionell ausgeschaltet werden. Potentiell bösartige Knoten sollten jedenfalls chirurgisch entfernt werden.

7.    Muss ich nüchtern sein für den Eingriff und darf ich meine Medikamente einnehmen?
Nachdem die RFA nicht unter Vollnarkose durchgeführt wird und auch keine das Bewusstsein beeinträchtigenden Medikamente verabreicht werden, ist jedenfalls eine kleine Mahlzeit vor dem Eingriff möglich. Auch die tägliche Dauermedikation wie blutdrucksenkende Medikamente sollten eingenommen werden. Sollten sie jedoch blutverdünnende Medikamente benötigen, teilen sie dies Dr. Lehner im Erstgespräch mit. Es wird dann entschieden, ob und wie lange die Therapie unterbrochen werden muss.

8.    Wie lange ist der Gesamtaufenthalt in der Praxis und gibt es Aufenthaltsmöglichkeiten für Angehörige?
Planen sie bitte insgesamt 2 Stunden Aufenthalt in der Schilddrüsenpraxis ein. Der Eingriff selbst dauert je nach Knotengröße zwischen 30 und 60 Minuten. Wir würden sie aber gerne nach dem Eingriff noch einige Zeit beobachten. Für ihre Angehörigen steht ein abgetrennter Wartebereich mit Getränken und Kaffee zur Verfügung. Ihr Auto können sie bequem in der hauseigenen Tiefgarage abstellen.

9.    Wieviel kostet die Radiofrequenzablation?
Die Gesamtkosten für die RFA belaufen sich auf € 2.300,-. Wir ersuchen sie, den Betrag unmittelbar nach dem Eingriff in bar oder mittels Bankomat- oder Kreditkarte zu begleichen. Sie erhalten dann umgehend eine Rechnung, die sie eventuell bei ihrem Versicherungsträger einreichen können. Leider können wir keine Rückerstattung seitens ihrer Versicherung garantieren, unterstützen sie aber gerne bei ihrem Anliegen.

10.    Muss ich zu Nachkontrollen kommen?
Grundsätzlich würden wir gerne zu einer Nachkontrolle 3 und 12 Monate nach dem Eingriff einladen und mit ihnen den Therapieerfolg besprechen. Sollten sie bereits bei Kolleginnen oder Kollegen in Betreuung sein und nur für die RFA die Schilddrüsenpraxis aufsuchen, können die Nachkontrollen auch gerne von diesen durchgeführt werden. Wir bitten sie uns jedenfalls und unmittelbar bei Auftreten von Problemen zu konsultieren, natürlich kostenlos.

 

 

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